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Nummer:oub3685 Datum:1484-1496 Überlieferung:Editie Fundstelle:Ostfriesisches Urkundenburch, III, S. 188, nr. 685

Erwiderung auf eine Klage der Grafen von Ostfriesland gegen Bischof Heinrich III. von Münster.

Quelle Recto Rückseite Übersetzung Relationen Siegel Material Literatur Index N. B.
Erwiderung auf eine Klage der Grafen von Ostfriesland [gegen Bischof Heinrich III. von Münster]:
Lambert von Lingen (
Linghe) sollen seine Ochsen zu Hesepe genommen worden sein, weil er sie nicht verzollt habe. Auch soll sein Schiff auf dem Meppener Markt festgehalten worden sein. Darauf zur Antwort: Vormals hat Johann Beke nachts ausserhalb der rechten Heerstrasse, zwei Meilen von der Zollstätte entfernt, heimlich Ochsen über die Ems (Emese) auf die Weide bringen lassen. Währenddessen habe er sich im Hause des Zöllners zu Haren ausgeruht, aber keinen Zoll bezahlt. Dadurch waren die Ochsen dem Bischof von Münster verfallen. Sie wurden wieder nach Meppen gebracht, ein Teil der bischöfl. Küche überwiesen, ein anderer Teil als verfallenes Gut aufbewahrt. Johann Beke verklagte Rolf Grote, Bürger zu Meppen, deswegen nicht, sondern liess sein Schiff mit Ladung nach Münster versehen. Nicht Lambert von Lingen, sondern Johann Bekes Schiff wurde gemäss dem Vertrag der Bürger von Meppen und Lingen festgehalten.
Recto:
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Bestand Ostfriesisches Urkundenburch, III
Fol. Nr. S. 188
Nr 685
Olim Aufzeichnung d. 15. Jh.: StA. Münster, Fürstentum Münster, Landesarchiv 13, 24 n. Sie wurde wahrscheinlich von einem münsterischen Beamten im Amt Meppen verfaßt.
Jahr 1490
Abweichung 6
Datumcode ----
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Material papier